Reben schneiden
Altes Rebholz zurücknehmen und die Grundlage für den neuen Jahrgang legen.
Wein entsteht lange vor dem Keller. In unseren Rebflächen in Ermatingen und Triboltingen begleiten viele Hand- und Maschinenarbeiten die Reben durchs Jahr.

Ein Teil der Arbeiten verlangt Fingerspitzengefühl direkt am Rebstock, andere erledigen wir mit Traktor und spezialisierten Geräten. Entscheidend ist immer die passende Pflege zur jeweiligen Wachstumsphase.
Bodenpflege, Laubarbeit und Ertragsregulierung beeinflussen Licht, Luft, Reife und Gesundheit der Trauben. Viele einzelne Arbeitsschritte bilden zusammen die Grundlage für die Qualität im Glas.
Viele dieser Arbeiten haben wir selbst gefilmt und dokumentiert. Der Jahreslauf zeigt deshalb nicht Theorie, sondern unseren tatsächlichen Alltag in den Rebflächen am Untersee.
Das Video zeigt echte Einblicke aus unserem Rebjahr in Ermatingen und Triboltingen und kann hier direkt abgespielt werden.
Die Übersicht ordnet unsere Arbeiten durchs Rebjahr. Die echten Aufnahmen dazu sind im Video direkt darüber zu sehen.
Altes Rebholz zurücknehmen und die Grundlage für den neuen Jahrgang legen.
Ausgewählte Ruten vorsichtig biegen und am untersten Draht befestigen.
Geschnittenes Rebholz in der Fahrgasse zerkleinern und im natürlichen Kreislauf des Rebbergs belassen.
Begrünung zwischen den Rebzeilen pflegen und organisches Material im Rebberg belassen.
Bewuchs unter den Rebstöcken mit mechanischen Verfahren wie dem Bioliner bearbeiten.
Wachsende Triebe zwischen den Drähten führen und die Rebzeilen in Form bringen.
Zu lange Triebe zurückschneiden und die Durchlüftung des Bestands unterstützen.
Blätter in der Traubenzone gezielt entfernen, damit Luft und Licht besser an die Trauben gelangen.
Bei Bedarf Trauben reduzieren, damit die verbleibenden Trauben gleichmässig reifen können.
Reife beobachten, Organisation vorbereiten und die Trauben zum passenden Zeitpunkt lesen.
Auf den Rebflächen von Grüninger’s Rebbau in Ermatingen und Triboltingen wechseln sich Handarbeit und Maschinenarbeit über das ganze Jahr ab.
Vom Rebenschneiden über Boden- und Laubpflege bis zur Ernte verändert sich die Arbeit mit der Entwicklung der Reben. Das eingebettete Video zeigt echte Einblicke aus unserem Betrieb.

Der Rebschnitt gehört zu den Winterarbeiten. Dabei wird altes Rebholz zurückgeschnitten und die Grundlage für das Wachstum des neuen Jahrgangs gelegt.
Nach dem Schnitt werden geeignete Ruten vorsichtig gebogen und am Draht befestigt. Das verlangt Fingerspitzengefühl, weil das Holz beim Biegen brechen kann.
Das Rebholz wird in der Fahrgasse zerkleinert. So kann es schneller verrotten und wieder Teil des natürlichen Kreislaufs im Rebberg werden.
Das Gras zwischen den Reihen wird gepflegt und zerkleinert. Das organische Material verbleibt im Rebberg und unterstützt den Boden.